Das können wir uns nicht leisten

Miriam Davoudvandi

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Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein

Mit sechs Jahren zog Miriam Davoudvandi aus Rumänien nach Deutschland – und lernte Armut in einem reichen Land kennen. In ihrem Buch Das können wir uns nicht leisten erzählt die Journalistin und Podcasterin ungeschönt ihre persönliche Geschichte und liefert Einblicke hinter sowie Fakten zu den öffentlichen Debatten. Denn Armut betrifft von der Geburt bis zum Tod alle Lebensbereiche: Bildung, Liebe, Freundschaften, Gesundheit.

Über das Buch

Nach ihrem ersten Kuss hat sie erst einmal geweint, denn Miriam Davoudvandi wusste, dieser Typ muss irgendwann ihr Elternhaus von innen sehen: den schäbigen Sozialbau inmitten von Einfamilienhäusern, die vollgestellten Zimmer, die zerschlissene Einrichtung. Die Scham nicht dazuzugehören, prägte Miriam Davoudvandi spätestens seit ihrer Einschulung in einer baden-württembergischen Kleinstadt an der Schweizer Grenze. Und während sie viel Energie darauf verwendete, ihre Lebensumstände zu verstecken und sich anzupassen, hörte sie zu Hause vor allem einen Satz immer wieder: »Das können wir uns nicht leisten«. Inzwischen hat sie es geschafft, ist sozial aufgestiegen und verdient mehr als ihre Eltern jemals. Ihr Fazit: Geld macht sehr glücklich. Aber zu welchem Preis?

Miriam Davoudvandi zeigt eindrücklich, wie Armut sich anfühlt und was sie langfristig mit einem macht. Dabei blickt sie nicht nur auf die offensichtlichen Schauplätze von Armut, sondern auch auf häufig unbeleuchtete Aspekte wie Dating, Freundschaften, Gesundheit und Psyche sowie das Leben als Erstakademikerin. Und sie zeigt, warum sogar Sterben und Trauern hierzulande nur etwas für Reiche ist.

Erscheint am 18.03.2026 im btb Verlag.

Über die Autorin

Miriam Davoudvandi ist 1992 in Bukarest als Tochter einer Rumänin und eines Iraners geboren und wuchs in Süddeutschland auf. Sie ist freie Journalistin, Moderatorin und Autorin, wurde mehrfach ausgezeichnet und ist Host des WDR-Podcasts »Danke, gut«, in dem sie mit Menschen aus der Öffentlichkeit über psychische Gesundheit spricht. Ihre Texte über Politik, Psyche und Popkultur erscheinen u.a. im SPIEGEL und der taz. Zuletzt arbeitete sie im Rahmen eines Stipendiums im Investigativ-Ressort der Süddeutschen Zeitung. Außerdem hat sie Texte fürs Theater (»It’s Britney, Bitch!« im Berliner Ensemble) verfasst. In der Bestseller-Anthologie »Unlearn Patriarchy II« erschien ihr Text »Unlearn Mental Health«.

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